Am 18. Juni habe ich das erste Mal in meinem Leben Glühwürmchen gesehen und das gleich hinter der Wohnung im angrenzenden Waldstück in Potsdam. Der Weg zum Wald führt an einer Wiese vorbei, einem zugewucherten Weg entlang und über einen Graben. Schon auf dem Weg an der Wiese sah ich das erste leichte Glimmen, im Unterholz dann tanzten viele kleine Leuchtpunkte. Es war beeindruckend und wunderschön. Es waren ziemlich viele kleine Lichter, die zwischen den Bäumen hin und her schwirrten. Zwei Tage später es war etwas kühler gingen wir mit Stativ und Kamera bewappnet raus. Das Licht des Mondes war im Wäldchen spärlich und um die Tierchen nicht zu irritieren hatten wir keine Taschenlampen dabei.

Ich hatte mir nicht vie erhofft, wenig Licht, so hell leuchten die Käfer nun auch wieder nicht und es war am 20. Juni kühler als die Tage zuvor. Es waren dann auch merklich weniger Glühwürmchen unterwegs, aber ein paar konnten wir einfangen.

Um 23 Uhr sind wir raus gegangen. Das nächste Mal sollten wir vielleicht eher raus gehen um noch ein klitzekleines bisschen Licht abzubekommen. Ein wenig mehr von dem Sonnenuntergang hätte sicher nicht geschadet.

Hin und wieder hat man Glück und ein Glühwürmchen fliegt direkt vor die Kamera. Schade, dass den Tag nicht mehr unterwegs waren.

40 Minuten später (das lauter werdende Rascheln im Unterholz war uns nicht mehr ganz geheuer, da es in dem Wäldchen Wildschweine gibt) machten wir uns auf den Rückweg und wurden noch von ein paar Glühwürmchen zusammen mit dem Mond begleitet.

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